Koreanische Grammatik & Lerntipps
Kurze, praktische Notizen für alle, die Koreanisch lernen. Geschrieben von denen, die die Videos machen, mit denen Sie üben.
- Hangeul lernen — fünf Formen, zwei Handgriffe, ein Nachmittag„Das lernt man an einem Vormittag“ stimmt, und zwar aus einem Grund: Die Buchstaben sind nicht willkürlich. Fünf Formen, zwei Handgriffe, dann echte Wörter aus den Übungssätzen.
- Koreanische Wortstellung: das Verb steht immer am EndeSubjekt – Objekt – Verb — die Reihenfolge Ihres weil-Satzes, nur in jedem Satz.
- 은/는 oder 이/가 — die Partikel, an der alle scheiternBeide stehen beim Subjekt, austauschbar sind sie nicht. Ihr Gefühl für Kasus hilft — bis zu der Stelle, an der 은/는 gar kein Kasus mehr ist.
- 에 oder 에서, 을/를, (으)로 — die Partikeln nach dem SubjektWo etwas geschieht, womit und wer es bekommt. Ihre Wechselpräpositionen sind hier ein echtes Werkzeug — bis auf eine Stelle.
- Koreanische Verben konjugieren — von 먹다 zu 먹어요Jedes koreanische Verb steht im Wörterbuch auf -다, und mit dieser Form redet Sie niemand an. Hier ist die Regel, die von der einen zur anderen führt.
- Unregelmäßige koreanische Verben — ㅂ ㄷ ㅅ 르 으 ㅎSechs Muster. Das Schwere daran ist nie die Liste — es ist, dass 덥다 und 입다 gleich gebaut sind und sich verschieden verhalten.
- Attribute im Koreanischen: 읽은 책, 읽는 책, 읽을 책 — wie das erweiterte Partizip, nur immerDas vorangestellte Attribut kennen Sie schon — im Koreanischen ist es der einzige Weg, und die Zeit sitzt in der Verbendung: drei Formen bei Verben, eine bei Adjektiven.
- -(으)ㄹ 수 있다, -고 싶다 — können, wollen und müssen auf KoreanischFünf Endungen, die im selben Moment gebraucht werden: können, wollen, müssen, dürfen und nicht dürfen — und die Stelle, an der Ihr Vorsprung aus dem Deutschen endet.
- Höflichkeitsebenen: 반말, 해요체, 합쇼체 — mehr als du und SieDeutsch entscheidet einmal zwischen du und Sie. Koreanisch entscheidet in jeder Verbendung neu — auf drei Ebenen und meist ohne Pronomen.
- -네요, -죠, -군요, -잖아요 — die Endungen, die es koreanisch klingen lassenSechs Endungen ohne Wörterbuchbedeutung, die entscheiden, wie ein Satz ankommt. Im gesprochenen Koreanisch überall, in Anfängerkursen fast nirgends.
- -(으)ㄹ까요 und -(으)ㄹ 것 같다 — fragen, anbieten, sich nicht festlegenZwei Konstruktionen, die im Koreanischen dieser Seite 349-mal vorkommen. Die eine steht in jedem Anfängerkurs und geht trotzdem schief, die andere in fast keinem. Zusammen sind sie die Art, wie Koreanisch bittet und wie es vermeidet, etwas glatt hinzustellen.
- Honorativformen im Koreanischen: -시-, 님 und Wörter, die ganz wechselnHöflichkeit sitzt nicht nur in der Endung: auch im Verb, auf dem Nomen, in der Partikel. Und sie gilt dem, über den Sie sprechen — nicht dem, mit dem Sie sprechen.
- Zählwörter im Koreanischen: warum aus 하나 ein 한 wirdKoreanisch zählt mit einem Klassifikator, und die Zahl davor wechselt die Form.
- Koreanische Zeitformen: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft — und 겠 für VermutungenDas koreanische Tempussystem ist kleiner als das deutsche. Interessant wird es beim Vermutungszeichen 겠.
- Sätze verbinden im Koreanischen: -고, -아서, -지만, -니까Koreanisch verbindet nicht mit einem Wort wie und oder weil, sondern mit der Endung des ersten Verbs.
- Koreanische Aussprache: warum Koreanisch anders klingt, als es dastehtSiebenundzwanzig mögliche Schlusskonsonanten ergeben sieben Laute. Diese eine Tatsache schließt den größten Teil der Lücke zwischen Schriftbild und Ohr.
- Koreanisch hören lernen: Shadowing, wie es wirklich gehtShadowing ist nicht Nachsprechen in der Pause. Es ist Mitsprechen, einen halben Takt hinterher.